Autor: Werner Brachle

  • Planungen zur Fortsetzung des Spielbetriebs

    Planungen zur Fortsetzung des Spielbetriebs

    Saarländischer Fußballverband berät mit Vereinen im März 

    Seit Mitte Oktober ruht wegen der Corona-Pandemie der Spielbetrieb im saarländischen Fußball. Der Saarländischen Fußballverband (SFV) möchte sich im März erneut mit den Vereinen beraten, wie eine Fortführung der Saison aussehen kann. 

    Dazu SFV-Präsident Heribert Ohlmann: „Wann es im Fußball weitergeht, kann aktuell niemand einschätzen, die Hoffnung auf Lockerungen nach dem 7. März sind bei allen groß. Ein geordneter Trainingsbetrieb ab Anfang März würden die Möglichkeit bieten, die restliche Vorrunde der Saison 2020/21 bis Ende Juni auszutragen.“

    „Wir haben für jeden Starttermin bereits ein Modell in der Schublade, die Vereine wurden im Dezember bereits darüber informiert. Wir sind also vorbereitet, aber von den Entscheidungen der Politik abhängig“, so Verbandsspielausschussvorsitzender Josef Kreis.

    „Mit Priorität ist der Sparkassen Pokal Saar der Herren und der Saarlandpokal der Frauen anzusehen, da wir die Gewinner und somit die Teilnehmer für den DFB-Pokal ermitteln wollen“, betont Lars Diedrich, Vizepräsident Sport beim SFV.

    Oberstes Ziel des SFV bliebt der Abschluss der Vorrunde in allen Ligen bis zum 30. Juni 2021, um die Saison sportlich werten zu können.

    „Am 17. März wird der Verbandsvorstand über die Fortsetzung der Saison diskutieren. Danach wollen wir mit unseren Vereinen über die aktuelle Lage beraten und danach eine Entscheidung treffen. Alle Optionen, von der Fortsetzung der Vorrunde, bis zu einem Abbruch der Saison müssen dabei in Betracht gezogen werden. Dazu wollen wir uns ein breites Stimmungsbild einholen“, so Heribert Ohlmann abschließend.

    Der SFV weist in diesem Zusammenhang auch auf eine Umfrage des DFB zum Amateurfußball hin. „Der Amateurfußball befindet sich weiterhin im Lockdown. Was sind die Folgen? Wie groß sind Sehnsucht und Notwendigkeit, endlich auf den Platz zurückzukehren? Welche Sorgen sind in den Vereinen am ausgeprägtesten?“, so der DFB. Die Ergebnisse der Umfrage, die Anfang März vorliegen, werden mit in den Entscheidungsprozess einbezogen.

  • Fußball weiter beliebteste Sportart im Saarland

    Fußball weiter beliebteste Sportart im Saarland

    95.366 Mitglieder in 362 Vereinen aktiv  

    Die Mitgliedszahlen im Saarländischen Fußballverband sind im Jahr 2021 stabil geblieben. In den 362 Vereinen sind derzeit 95.366 Fußballbegeisterte Mitglied. Das sind 88 Mitglieder weniger, als im Jahr 2020. Erhebungsstichpunkt ist jeweils der 1. Januar. 

    „Die Mitgliederzahlen unserer Vereine sind in der Summe im Jahr 2021 stabil geblieben. Damit bleibt Fußball die beliebteste Sportart im Saarland. Es freut mich sehr, dass trotz der Corona-Pandemie kein Mitgliederschwund festzustellen ist. Auch hat sich bisher kein Verein vom Spielbetrieb zurückgezogen“, so SFV-Präsident Heribert Ohlmann. „Wir wollen und aber nicht ausruhen und unsere Vereine weiter unterstützen. Deshalb hat die Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs absolute Priorität für uns“, so Ohlmann abschließend.

  • DFBnet-Mitteilung zum Umzug des Postfachsystems in die Cloud

    DFBnet-Mitteilung zum Umzug des Postfachsystems in die Cloud

    Umzug des DFB-E-Postfachsystems in die Cloud steht bevor

    Der Umzug des DFB-E-Postfachs in eine Cloud steht bevor. Dazu sind einige technische bzw. organisatorische Schritte erforderlich, über die wir informieren möchten. Um die Auswirkungen für die Anwender so gering wie möglich zu halten, wird versucht, so viel wie möglich im offiziellen Wartungsfenster donnerstags von 0 bis 6 Uhr ablaufen zu lassen, in denen die Anwendungen ohnehin nicht zur Verfügung stehen würden.

    Folgender Ablauf ist für die Migration der Postfächer vorgesehen:

    1. Im Wartungsfenster, Donnerstag 18.02. 0 bis 6 Uhr, werden die ersten technischen Vorbereitungen getroffen. Dies hat für den Anwender keine unterschiedlichen Auswirkungen gegenüber anderen Wartungsfenstern. 

    2. Beginnend ab dem Wartungsfenster 25.02. 0 Uhr werden die Postfächer schrittweise migriert. Die Migration eines einzelnen Postfaches wird je nach Größe etwa 5min dauern, in Einzelfällen auch mal länger. Für einen Anwender kann dies folgende Auswirkungen haben:

    • Das Einloggen in ein gerade zu migrierendes Postfach ist nicht möglich. Dem Anwender wird empfohlen, die Anmeldung nach 10min erneut zu probieren. Es können also in dieser Zeit keine Mails gelesen oder verfasst werden. In dieser Zeit empfangene Nachrichten werden in einer Warteschlage gespeichert und direkt nach der Migration abgerufen.

    • Ist ein Anwender eingeloggt, wenn dessen Postfach gerade zur Migration ansteht, dann wird dieser ausgeloggt. Ist er gerade dabei, eine E-Mail zu verfassen, ist es unter Umständen möglich, dass das eben Verfasste verloren geht, sofern es nicht als Entwurf gespeichert wurde. Wir empfehlen daher, bei längeren E-Mails in dem betroffenen Zeitraum der Migration in einem externen Textverarbeitungsprogramm zu formulieren und abzuspeichern.

    3. In den nachfolgenden Wochen beginnend ab der Wartungszeit donnerstags 0 Uhr wird am 04.03., 11.03. sowie 18.03. mit der Migration der nächsten Batches begonnen.

    Einhergehend mit der Migration wird gleichzeitig der Internet Explorer 11 nicht mehr unterstützt. Microsoft hat die Weiterentwicklung bereits im Januar 2020 eingestellt. Eine weitere Nutzung dieses Browsers wäre damit unsicher. Vereine und Funktionäre können stattdessen neben dem Chromium-basierenden Microsoft Edge auch alle anderen gängigen Browser wie Mozilla FireFox oder Google Chrome verwenden.

  • Online-Seminare des Saarländischen Fußballverbandes

    Online-Seminare des Saarländischen Fußballverbandes

    Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde,

    wir unterstützen Sie während der Corona-Pandemie weiter mit kostenlosen Online-Seminaren!

    Den Auftakt der Seminarreihe macht Pascal Bach, der Trainer des SV Hasborn. Am Donnerstag, den 18. Februar, um 19 Uhr referiert er zum Thema „Das Entscheidungsverhalten als Basis für die Vermittlung einer Spielidee“.

    https://bluejeans.com/728917015

    Montag, 22. Februar, 18.30 Uhr: „Social Media für Amateurvereine“ (in Kooperation mit dem Bayerischen Fußballverband)

    https://www.bfv.de/news/servicethemen/2020/12/online-schulungen-zum-thema-social-media

    Donnerstag, 25. Februar, 19 Uhr: „Mit diesen digitalen Helfern die Vereinsarbeit erleichtern“, Referenten: Julian Backes, Social Media Beauftragter SFV, Michael Scholl

    https://bluejeans.com/162062903

    Dienstag, 02. März, 19 Uhr: Kreative Einnahmemöglichkeiten für Vereine, Referent: Nils Meisberger, Vorsitzender SV Kohlhof

    https://bluejeans.com/620802055

    Unfallversicherung für Spieler*innen und Vereine, Referentin: Barbara Haupenthal, Rechtsanwältin (wird noch terminiert).

    Ich würde mich freuen, wenn Sie an unseren Seminaren teilnehmen würden. Leiten Sie die Termine gerne weiter!

    Ich stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

    Bleiben Sie gesund!

    Viele Grüße

    Michael Scholl, Pressesprecher, Saarländischer Fußballverband e.V.

  • Hermann-Neuberger-Preis für Soziales Engagement und Integration 2020

    Hermann-Neuberger-Preis für Soziales Engagement und Integration 2020

    Seit dem Jahr 2012 stellt die Egidius-Braun-Stiftung auf Initiative von Volker Himmelseher pro Jahr einen Betrag für den Hermann-Neuberger-Preis für soziales Engagement und Integration zur Verfügung.

    Ausgezeichnet werden jährlich die saarländischen Vereine, die sich im oder durch den Sport besonders sozial engagieren bzw. die Integration im oder durch Sport fördern. Bewertet werden können langfristig angelegte Ziele und Umsetzungen im Verein, wie Vereinsstrukturen und durchgehendes Engagement, aber auch Projekte.

    Die auszuzeichnenden Vereine, die Mitglied im Landessportverband sein müssen, erhalten im Rahmen einer Feierstunde eine Urkunde und den Scheck in entsprechender Höhe ausgehändigt. Insgesamt stehen 5.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.

    Aufgrund der Ausnahmesituation in 2020 können sich auch Fachverbände bewerben.

    Die Bewerbungsfrist wurde verlängert: Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 15. März 2021 eingereicht werden beim

    Landessportverband für das Saarland

    Hermann-Neuberger-Sportschule 1

    66123 Saarbrücken

    Eine Jury, die sich aus Vertretern des LSVS, der Himmelseher Sportversicherungen Weltweit/ARAG-Sportversicherung und einem Mitglied des saarländischen Sportjournalisten-Verbandes zusammensetzt, sichtet und bewertet die eingereichten Vorschläge. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einzelsportler können nicht ausgezeichnet werden.

    Die Bewerbungsunterlagen umfassen:

    o die komplett ausgefüllten Antragsformulare

    o 3 bis 5 Seiten ergänzende individuelle Vorstellung des Vereins/ der Abteilung

    o Vorstellung (Bilder) der einzelnen Mannschaften/ Trainingsgruppen mit Trainern oder der Projekte

    o Zeitungsberichte, Bildmaterial, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften oder sonstige Presseberichte, Vereinszeitungen

    Die Bewerbungsunterlagen sollten in sich schlüssig sein, damit sich die Jury auf einen Blick ein Bild von Ihrem Verein und Ihren Aktivitäten machen kann (keine lose Blattsammlung, aber auch keine mehrbändigen Bücher). Die Bewerbungsunterlagen sind in digitaler Form als eine pdf-Datei und in Papierform in zweifacher Ausfertigung einzureichen.

    Bei Fragen zu Ihrer Bewerbung oder für ein Beratungsgespräch vor Abgabe Ihrer Unterlagen wenden Sie sich an Dominik Haberecht, Telefon 0681/3879-133, E-Mail d.haberecht@lsvs.de

  • Hermann-Neuberger-Preis 2020

    Hermann-Neuberger-Preis 2020

    Der Landessportverband für das Saarland (LSVS) und die ARAG-Sportversicherung haben den Hermann-Neuberger-Preis ins Leben gerufen, mit dem jährlich Vereine ausgezeichnet werden, die sich intensiv um die Weiterentwicklung des Nachwuchsleistungssports im Saarland kümmern. Für die Bewerbung stellt die Darstellung der Teilbereiche Talentsichtung, Talentförderung und Leistungssportentwicklung ein zentrales Beurteilungskriterium dar. Die auszuzeichnenden Vereine, die Mitglied im Landessportverband sein müssen, erhalten im Rahmen einer Feierstunde eine Urkunde und den Scheck in entsprechender Höhe ausgehändigt. Gewertet werden alle leistungssportlichen Aktivitäten. Insgesamt stehen 22.500 Euro Preisgeld zur Verfügung.

    Aufgrund der Ausnahmesituation in 2020 können sich auch Fachverbände bewerben.

    Die Bewerbungsfrist wurde verlängert: Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 15. März 2021 eingereicht werden beim

    Landessportverband für das Saarland

    Hermann-Neuberger-Sportschule 1

    66123 Saarbrücken

    Eine Jury, die sich aus Vertretern des LSVS, der Himmelseher Sportversicherungen Weltweit/ARAG-Sportversicherung und einem Mitglied des saarländischen Sportjournalisten-Verbandes zusammensetzt, sichtet und bewertet die eingereichten Vorschläge. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einzelsportler können nicht ausgezeichnet werden. Die Preise werden unabhängig von der allgemeinen LSVS-Leistungssportförderung vergeben.

    Die Bewerbungsunterlagen umfassen:

    o die komplett ausgefüllten Antragsformulare

    o 5 bis 10 Seiten ergänzende individuelle Vorstellung des Vereins/ der Abteilung

    o Vorstellung der einzelnen Mannschaften/ Trainingsgruppen mit Trainern und Trainingszeiten

    o Zeitungsberichte, Bildmaterial, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften oder sonstige Presseberichte, Vereinszeitungen

    Die Bewerbungsunterlagen sollten in sich schlüssig sein, damit sich die Jury auf einen Blick ein Bild von Ihrem Verein und Ihren Aktivitäten machen kann (keine lose Blattsammlung, aber auch keine mehrbändigen Bücher). Die Bewerbungsunterlagen sind in digitaler Form als eine pdf-Datei und in Papierform in zweifacher Ausfertigung einzureichen.

    Bei Fragen zu Ihrer Bewerbung oder für ein Beratungsgespräch vor Abgabe Ihrer Unterlagen wenden Sie sich an Dominik Haberecht, Telefon 0681/3879-133, E-Mail d.haberecht@lsvs.de.

  • Austausch mit neuen LSVS-Vorständen

    Austausch mit neuen LSVS-Vorständen

    Heribert Ohlmann freut sich auf die Zusammenarbeit

    Kurz nachdem die neuen Vorstände des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS), Johannes Kopkow und Joachim Tesche, ihre Arbeit aufgenommen haben, fand ein konstruktiver und freundlicher Austausch mit Heribert Ohlmann, dem Präsidenten des Saarländischen Fußballverbandes, statt.

    „Wir gratulieren Herrn Kopkow und Herrn Tesche ganz herzlich zu ihrem neuen Amt und freuen uns als größter Verband innerhalb des LSVS auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich habe in einem Gespräch die Wünsche des Saarländischen Fußballverbandes hinsichtlich einer offenen und transparenten Kommunikation innerhalb des Verbandes sowie der Neuordnung der Finanzbeziehungen der Mitglieder untereinander zum Ausdruck gebracht. Außerdem möchten wir uns als SFV unserer Verantwortung stellen und in den Gremien des LSVS mitarbeiten. Wir wollen zusammen mit allen Mitgliedsverbänden den Saarsport weiterentwickeln und einen starken Dachverband gemeinsam gestalten“, so Heribert Ohlmann, der Präsident des Saarländischen Fußballverbandes. 

  • Trägerwechsel im FSJ

    Trägerwechsel im FSJ

    Trägerschaft kehrt ab September an den LSVS zurück

    Der Saarländische Fußballverband hatte am 01.09.2019 die Trägerschaft für das „FSJ im Sport“ übernommen, damit dieses wichtige Projekt weitergeführt werden konnte.

    Nach nun fast zwei Jahren wurde vereinbarungsgemäß beschlossen, dass die Trägerschaft ab dem 01.09.2021 wieder an den LSVS, genauer zur Saarländischen Sportjugend (SSJ), zurückkehren wird.

    Falls Sie eine „aktive Einsatzstelle“ sind, wird sich für Sie grundsätzlich nichts ändern. Wenn Sie bisher noch keine Einsatzstelle für das „FSJ im Sport“ waren, so können wir Ihnen das Projekt nur ans Herz legen, denn die Einsatzstellen erhalten Unterstützung durch engagierte und motivierte junge Menschen.

    Das „FSJ im Sport“ bietet eine gute Möglichkeit der Personalgewinnung und -qualifizierung für die wachsenden Aufgaben der Kinder- und Jugendbetreuung. Erfahrungsgemäß bleibt die Bindung an den Verein bzw. Verband nach Ablauf des FSJ weiterhin bestehen. Ehemalige Teilnehmer/innen sind oft bereit, sich auch über die FSJ-Zeit hinaus ehrenamtlich im Verein/Verband zu engagieren.

    Für weitere Informationen über das „FSJ im Sport“, wenden Sie sich bitte an Frau Pia Seel, 0681/38803-49, fsj@saar-fv.de oder www.sportjugend-saar.de.

  • Personelle Umstrukturierungsmaßnahmen in der Abteilung Spielbetrieb

    Personelle Umstrukturierungsmaßnahmen in der Abteilung Spielbetrieb

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie Sie vielleicht wissen, sind seit Jahren mehrere Mitarbeiter des LSVS auf der Geschäftsstelle des Fußballverbandes eingesetzt.

    Unser Mitarbeiter Timo Hinsberger wurde nun vom LSVS in Folge des Sanierungskonzepts abberufen und wird dem SFV ab Mitte Februar nicht mehr zur Verfügung stehen. Wir bedauern dies sehr. Wir verlieren hier nicht nur einen geschätzten Kollegen, sondern auch einen hervorragenden und loyalen Mitarbeiter.

    Dies stellt uns erneut vor große personelle Herausforderungen. Wir können die Stelle wegen der finanziell angespannten Haushaltslage nicht neu besetzen. Daher teilen wir die verschiedenen Aufgabenbereiche intern auf, damit Sie auch zukünftig einen Ansprechpartner in Fragen des Jugendspielbetriebs haben.

    Vorerst wird Peter Oswald den Bereich Jugendspielbetrieb übernehmen, den Bereich Zuschüsse (Mannschaftsgelder und Trainerzuschüsse) übernimmt Christine Alt. Die Zuständigkeit für das Kurt- Gluding-Dorf in Bachem übernimmt Lucas Bidot.

    Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Timo Hinsberger auch auf diesem Weg nochmals für seine langjährige und stets sehr gute Arbeit beim SFV zu danken und wünschen ihm persönlich alles Gute und viel Erfolg und Spaß bei seinen neuen Aufgaben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saarländischer Fußballverband e.V.

    Andreas Schwinn, Geschäftsführer

  • Auf der Suche nach der alten Torgefahr

    Auf der Suche nach der alten Torgefahr

    Aus: Saarbrücker Zeitung, Dienstag, 19. Januar 2021

    Für die Fußballer vom SC 07 Heiligenwald lief die Saison in der Bezirksliga Neunkirchen bislang durchwachsen. Vor allem der Offensivmotor des SCH kommt nicht auf Touren. Mit einem (nicht ganz) neuen Gesicht an der Seitenlinie will Heiligenwald aus dem Tabellenkeller.

    Von Stefan Holzhauser

    Nein, so richtig rund war es bei den Fußballern des SC Heiligenwald in der Bezirksliga Neunkirchen vor der Unterbrechung der Saison noch nicht gelaufen. Bis zum zweiten Corona-Lockdown stand der SCH sechs Mal auf dem Rasen. Nur einmal verließ die Mannschaft als Sieger den Platz. Damit findet sich Heiligenwald auf Rang zwölf wieder – einem möglichen Abstiegsplatz.

    Die Konsequenz: Seit Ende vergangenen Jahres steht Tobias Grimm nicht mehr an der Seitenlinie. Er wurde von seinem bisherigen Co-Trainer Dennis Frisch abgelöst. „Klar, wir sind bislang sportlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Wir hatten uns alle mehr erhofft – auch der Trainer. Die Trennung ist in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt“, blickt Heiligenwalds 1. Vorsitzender Torsten Rosar zurück.

    Da momentan niemand genau wisse, wann es mit dem Amateurfußball weitergehen wird und viele angeschlagene oder verletzte Spieler bei einer Fortführung der Runde wieder bereitstehen werden, hat man in Heiligenwald trotz der prekären Lage im Tabellenkeller darauf verzichtet, Neuzugänge gewinnen zu wollen. „Unser neuer Trainer war ja als Co schon ganz eng an der Mannschaft dran. Im Hinblick auf das System, das wir spielen, gibt es keine Anlaufschwierigkeiten. Wir planen auch nächste Saison mit ihm als Spielertrainer, dann befassen wir uns auch wieder mit Neuzugängen“, sagt der Vorsitzende.

    Das Saisonziel ist klar: Klassenerhalt. „Teilweise hat uns in den bisherigen Begegnungen das Spielglück gefehlt. Ein riesiges Problem, das ich bei uns schon seit Jahren sehe, ist aber die Chancenverwertung“, hadert Rosar. So richtig torhungrig präsentierten sich die Heiligenwalder letztmals in der Saison 2016/2017- damals allerdings noch in der Kreisliga A Ill/Theel. Damals schenkte der SCH den Gegnern im Schnitt fünf Tore pro Spiel ein. Mit 126 Treffern und 77 Punkten stieg Heiligenwald in die Bezirksliga auf – und möchte die Spielklasse auch nach dieser Saison nicht nach unten verlassen.

    Nach einem 4:3 Sieg gegen den VfB Heusweiler feierten die Fußballer vom SC 07 Heiligenwald in der Saison 2016/2017 den Aufstieg in die Bezirksliga. Seitdem klappt es mit dem Tore schießen aber nicht mehr so recht. In der aktuellen Saison hat Heiligenwald in seinen sechs Spielen nur sechs Törchen erzielt – und findet sich im Abstiegskampf wieder.                    

    Foto: Mohr/FNS

    Der 54-jährige Rosar steht dem Club seit 2012 vor. Er hofft darauf, dass nach Wiederbeginn zumindest noch die Vorrunde zu Ende gespielt werden kann, damit die Saison gewertet wird. „Momentan ist aber aufgrund der hohen Infektionszahlen alles noch fraglich. Wie alle anderen Vereine müssen wir abwarten“, weiß Rosar.

    Die zweite Mannschaft des Vereins spielt in der Kreisliga A Ill/Theel. Sie gewann bis zur Rundenunterbrechung drei Spiele, vier wurden verloren. Die Zweite des SCH steht im gesicherten Mittelfeld, das Abschneiden liegt „im Rahmen dessen, was vor der Runde zu erwarten war“, sagt Rosar. Neuen Herausforderungen muss sich aber auch die Heiligenwalder Reserve stellen. Denn während die erste Mannschaft ihren Trainerwechsel schon hinter sich hat, steht er bei der zweiten Mannschaft bevor. Allerdings nicht, weil der SCH unzufrieden mit Trainer Dennis Ecker ist, „Er hat sich sehr stark mit der Aufgabe identifiziert, konnte viele Spieler dazugewinnen. Wir wollten auch in der nächsten Saison sehr gerne mit ihm zusammenarbeiten. Aber er wird im Rahmen seines Studiums ein Auslandssemester absolvieren und zum Saisonende aufhören. Wir werden uns zeitnah auf die Suche nach einem Nachfolger machen“.

    Ebenso im Fokus wie die aktiven Mannschaften steht in Heiligenwald aber die Nachwuchsarbeit. Weil diese angesichts des demographischen Wandels und großer Konkurrenz auch abseits des Sports viele Vereine vor Herausforderungen stellt, hat der SCH mit anderen Clubs die Kräfte gebündelt, arbeitet in der Jugend mit dem SV Merchweiler und dem SC Wemmetsweiler zusammen. „Wir haben zusammen rund 180 Kinder am Start. Die Jugendleiter und Vorstände der drei Vereine kennen sich schon sehr lange und arbeiten eng zusammen. Wir können durch die Kooperation auf drei gute Kunstrasenplätze zurückgreifen“, berichtet Rosar. Das sportliche Aushängeschild im Nachwuchsbereich sei zwar die A-Jugend, die in der Verbandsliga spielt, „aber für unsere Spielgemeinschaft ist jeder Jugendspieler extrem wichtig“.

    Dass die Spielgemeinschaft in Corona-Zeiten den einen oder anderen Jugendspieler verlieren könnte, befürchtet Rosar zumindest Stand jetzt nicht. Er sei positiv gestimmt, „alle Kids wieder begrüßen zu dürfen“, wenn die Pandemie denn irgendwann hoffentlich abklingen sollte. Denn der persönliche Kontakt innerhalb des Vereins und auch in der Spielgemeinschaft fehle „natürlich ungemein“. Es gebe aber keine andere Option, als diese schwere Zeit gemeinsam zu meistern. „Wir halten zusammen. Auch in finanzieller Hinsicht müssen wir da jetzt durch“, bekräftigt der Vorsitzende. Zwar seien dem Verein wichtige Einnahmen im Rahmen der Heimspiele entgangen. Aber die beantragten Finanzhilfen seien ausgezahlt worden. Und auch über die Sparkassen-Aktion „Meine Helden“ sei wichtiges Geld geflossen. Zudem seien wegen des ruhenden Trainings- und Spielbetriebs Energiekosten gespart worden.