Autor: Werner Brachle

  • Weitere Lockerungen und Änderungen im Saarland

    Weitere Lockerungen und Änderungen im Saarland

    Mit Ablauf der aktuellen Verordnung wurde am 25. Juni 2020, in einer außerordentlichen Sitzung des Ministerrates, eine neue Verordnung beschlossen. Sie tritt heute den 29. Juni 2020 in Kraft und gilt bis zum 12. Juli 2020.

    • Lockerung der „Quadratmeter-Regel“
    • Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen unter freiem Himmel
    • Shishabars dürfen öffnen
    • Kontaktsport mit 10 Personen

    „In den vergangenen Wochen und Monaten konnten wir die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie immer weiter lockern. Das Infektionsgeschehen im Saarland ist dabei stets auf seinem geringen Niveau geblieben. Das zeigt uns, dass wir mit unseren kleinen Schritten zurück zur Normalität auf dem richtigen Weg sind. Doch trotz der weiteren Lockerungen, die wir nun vornehmen, müssen wir alle weiterhin verantwortungsbewusst und bedacht handeln, um unsere bisherigen Erfolge nicht zu gefährden“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling.

    Mit Ablauf der aktuellen Verordnung wurde gestern, am 25. Juni 2020, in einer außerordentlichen Sitzung des Ministerrates, eine neue Verordnung beschlossen. Sie tritt am Montag den 29. Juni 2020 in Kraft und gilt bis zum 12. Juli 2020.

    Bislang mussten die Inhaber von Geschäften oder anderen erlaubten Einrichtungen die Zahl der Besucher beziehungsweise Kunden so begrenzen, dass pro zehn Quadratmeter der zugänglichen Gesamtfläche je nur eine Person Zutritt erhält. Diese sogenannte „Quadratmeter-Regel“ wird zum kommenden Montag gelockert: Nun ist eine Person pro fünf Quadratmetern gestattet – vier Personen dürfen unter Einhaltung des Mindestabstands unabhängig von der Gesamtfläche anwesend sein. Für Gaststätten, Restaurants, Hotels, Jugendherbergen und Campingplätze entfällt die „Quadratmeter-Regel“ komplett. Natürlich muss auch hier der Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder Zeit gewährleistet sein.

    Auch Shishabars können mit Beginn der kommenden Woche öffnen.

    Ab Montag dürfen Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen unter freiem Himmel und mit bis zu 150 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden. Der Veranstalter ist dabei verpflichtet, Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen im Vorhinein der zuständigen Ortspolizeibehörde zu melden.

    Kontaktsport ist künftig mit bis zu 10 Personen wieder erlaubt, Abstandsregelungen müssen dabei nicht eingehalten werden. Auch Chorproben der Vereine dürfen unter Hygieneauflagen stattfinden.

    Personen, die aus einem Landkreis kommen in dem das Infektionsgeschehen mehr als 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner beträgt, dürfen nicht im Saarland beherbergt werden.

    Das bisherige Betretungsverbot von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagesförderstätten und –zentren sowie Einrichtungen der Modellprojekte „Ambulante tagesstrukturierenden Maßnahmen“ wird aufgehoben. Die Einrichtungen müssen dazu geeignete Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte umsetzen. Auch die Besuchsregelungen in Pflegeheimen werden gelockert: Durften Patienten zuvor Besuch von nur einer Person pro Tag erhalten, sind es zukünftig zwei Personen aus dem familiären Umkreis. 

  • Zurück auf den Platz

    Zurück auf den Platz

    Der DFB hat den Leitfaden zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs aktualisiert, den wir Ihnen hier weitergeben. Enthalten sind neben verbindlichen Vorgaben auch Tipps und Empfehlungen für die Organisation und Durchführung des Trainings. Ziel ist es, allen Vereinen bestmöglich Hilfestellungen zu geben.

    LIEBE FUSSBALLER*INNEN,

    die Corona-Pandemie beeinflusst noch immer weite Bereiche des Lebens in Deutschland. Das Virus ist nicht besiegt, unvorsichtige

    Schritte könnten fatale Wirkungen haben. Aber es gibt deutlich positive Entwicklungen, die erfreuliche Konsequenzen ermöglichen.

    Deutschland und die Deutschen haben im Stresstest bislang vorbildlich agiert. Die Fußballer*innen und unsere knapp 25.000 Fußballvereine haben dabei eine besonders positive Rolle gespielt. Mit kleinen und großen Hilfsaktionen, mit kleinen und großen Spenden und schlicht damit, dass sie sich an die Vorgaben der Gesundheitsbehörden und der Politik gehalten haben. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Das Bild, das insbesondere der Amateurfußball in den vergangenen Tagen und Wochen abgegeben hat, macht uns sehr stolz.

    Wir sind noch weit davon entfernt, von Normalität in unserem Alltag sprechen zu können. Aber jede Lockerung bedeutet einen Zuwachs an Lebensqualität. Die schrittweise Freigabe des Trainingsbetriebs in ganz Deutschland ist die Nachricht, auf die unsere sieben MillionenMitglieder sehnlichst gewartet haben.

    Liebe Fußballer*innen – diesen Erfolg haben Sie sich mit Ihrer Disziplin verdient. Der DFB und seine Landesverbände haben im vorliegenden Leitfaden zusammengestellt, was Vereine, Trainer*innen und Spieler*innen unter den gegenwärtigen Vorgaben im Trainingsbetrieb zu beachten haben. In dieser Ausnahmesituation wollen wir Ihnen damit eine Orientierung geben, wollen Wege zeigen, wie der Fußball im Amateurbereich wieder ins Rollen kommt. Lassen Sie uns auf diesem Weg weitermachen. Lassen Sie uns als Fußball weiter gemeinsam vorangehen, verantwortungsvoll und vernünftig. Dann rückt der Tag näher, an dem es zu weiteren Öffnungen kommen kann und wir unserer größten Leidenschaft wieder wie gewohnt nachgehen können.

    Fritz Keller, DFB-Präsident; Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident

  • Landesregierung verabschiedet Stufenplan für Veranstaltungen

    Landesregierung verabschiedet Stufenplan für Veranstaltungen

    Die Landesregierung beabsichtigt bei gleichbleibendem bundesweiten und saarlandweiten Infektionsgeschehen in den nächsten Wochen die zulässige Teilnehmerzahl an Veranstaltungen stufenweise zu erhöhen.

    Dabei sind stets die geltenden Regelungen der Rechtsverordnung und der Hygienerahmenkonzepte der Landesregierung und darüber hinaus die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts durch Veranstalter und Besucher zwingend zu beachten, um Infektionen zu vermeiden und um eine Nachverfolgung sicherzustellen.

    Dazu Ministerpräsident Tobias Hans: „Wir haben es geschafft, das Infektionsgeschehen im Saarland sehr stark einzudämmen. Aus diesem Grund werden wir, bei aller Vorsicht, mit dem neuen Stufenplan eine Perspektive für die kommenden Wochen aufzeigen. Damit geben wir insbesondere der Veranstaltungsbranche und den Gastronomiebetrieben die Möglichkeit, sich entsprechend vorbereiten zu können.“

    • ab dem 13.07.2020: 500 Personen unter freiem Himmel und 250 Personen in geschlossenen Räumen
    • ab dem 27.07.2020: 700 Personen unter freiem Himmel und 350 Personen in geschlossenen Räumen
    • ab dem 10.08.2020: 900 Personen unter freiem Himmel und 450 Personen in geschlossenen Räumen
    • ab dem 24.08.2020: 1000 Personen unter freiem Himmel und 500 Personen in geschlossenen Räumen

    Dabei sind stets die geltenden Regelungen der Rechtsverordnung und der Hygienerahmenkonzepte der Landesregierung und darüber hinaus die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts durch Veranstalter und Besucher zwingend zu beachten, um Infektionen zu vermeiden und eine Nachverfolgung sicherzustellen.

    Sofern sich das Infektionsgeschehen entgegengesetzt des aktuellen positiven Trends entwickelt, behält sich die Landesregierung des Saarlandes vor, lageangepasst jederzeit neue erlaubte Teilnehmerzahlen zu veröffentlichen bzw. die bereits gestatteten Teilnehmerzahlen einzuschränken. 

  • Corona bremst „Die Torjägerkanone für alle“ aus – Neuauflage angestrebt

    Corona bremst „Die Torjägerkanone für alle“ aus – Neuauflage angestrebt

    Seit 1964 verleiht der kicker in der Bundesliga seine legendäre Torjägerkanone. Nach der Saison 2019/20 sollten erstmals auch die erfolgreichsten Torjäger*innen der Amateurligen ausgezeichnet werden. Das war das Ziel der gemeinsamen Aktion „Die TorjägerkanoneTM für alle“ von FUSSBALL.DE, dem Amateurfußballportal des DFB, und kicker in Kooperation mit Volkswagen. Doch die Corona-Pandemie bremst aktuell auch diesen Wettbewerb aus, die Aktion wird daher in dieser Saison ausgesetzt. 

    Die 2. Bundesliga der Frauen, vier der fünf Regionalligen bei den Männern sowie 19 Landesverbände mit ihren Spielklassen haben die Saison vorzeitig beendet. In Bayern soll die Saison in der Regionalliga und den Spielklassen darunter ab September fortgesetzt werden, ähnlich ist es in Thüringen. Es gibt also unterschiedliche Regelungen und nur wenige Spielklassen, die ihre Saison sportlich zu Ende bringen können. Deshalb wird die gemeinsame Aktion von kicker, FUSSBALL.DE und Volkswagen für dieses Jahr ausgesetzt, die Torjägerkanone wird in der Saison 2019/2020 unterhalb der Bundesligen nur in der 3. Liga verliehen – generell also nur in den Spielklassen, die ihre Spielzeit komplett absolvieren. Die Torschützenkönigin der FLYERALARM Frauen-Bundesliga wird entsprechend ebenfalls ausgezeichnet. 

    Koch: „Alle sind sich einig, dass wir an der Idee festhalten“

    Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Dass die Folgen der COVID-19-Pandemie die Vergabe der Torjägerkanone unter gleichen Bedingungen aktuell unmöglich machen, ist absolut schade. Denn dieser Wettbewerb hat einmal mehr bewiesen, welche Zugkraft der Amateurfußball besitzt. Wir alle sehnen uns nach Normalität und wünschen uns nichts mehr als dass der Ball bald auch bei unseren Amateuren wieder rollen kann. Deshalb sind sich alle Beteiligten einig, dass wir an dieser Idee festhalten werden.“

    Ursprünglich sollten bei den Männern Deutschlands erfolgreichste Torschützen bis zur 11. Liga mit der Trophäe ausgezeichnet werden, bei den Frauen die bundesweit treffsichersten Angreiferinnen bis zur 7. Liga 

    „Wir wollen im Rahmen der Aktion keine Torjägerkanone vergeben, wenn nur etwas mehr als eine halbe Saison gespielt wurde oder Nachholspiele nicht mehr ausgetragen werden konnten. Es gab nicht die gleichen Bedingungen. Das wäre nicht fair. Da sind wir uns mit unseren Partnern einig“, erklärt kicker-Chefredakteur Jörg Jakob.

    Würdigung für aktuell Führende geplant

    Trotz des Corona-bedingten Abbruchs in der Premierensaison blicken kicker, FUSSBALL.DE und VW in Bezug auf die „Die TorjägerkanoneTM für alle“ optimistisch in die Zukunft. Alle Beteiligten haben die Hoffnung und das grundsätzliche Bestreben, die Aktion in der kommenden Saison neu aufzulegen und die „Die TorjägerkanoneTM für alle“ 2021 an die Top-Torjäger*innen Deutschlands vergeben zu können. Abhängig ist dies unter anderem davon, wann und in welcher Form der Amateurfußball in der Saison 2020/2021 den Spielbetrieb wieder aufnimmt.

    Die im deutschlandweiten Ranking führenden Stürmer*innen der aktuellen Saison 2019/20 gehen jedoch nicht leer aus. Als Anerkennung und Würdigung ihrer herausragenden Leistungen wird es für sie eine besondere Überraschung geben. „Wir werden sie zu einem der nächsten Länderspiele einladen“, verspricht Gerd Voss, Leiter Sportkommunikation bei Volkswagen.

  • Zu- und Abgänge,  Winterpause Saison 2019 / 2020, Saison 2020 / 2021

    Zu- und Abgänge, Winterpause Saison 2019 / 2020, Saison 2020 / 2021

    Abgänge Winterpause Saison 2019/2020:

    Hysni Buhalla, SG FSG Schiffweiler

    Tobias Martin, SG FSG Schiffweiler

    Michele Alaimo, Calcio Neunkirchen

    Zugänge Saison 2020/2021:

    Maximilian Schorr, SC Wemmetsweiler

    Philipp Roth, SC Wemmetsweiler

    Daniel Naumann, VfB Hüttigweiler

    Nico Busch, Borussia Neunkirchen

    Jan Wachter, FSG Schiffweiler

    Pascal Wagner, FC Kutzhof

    Luis Geisler, eigene Jugend

    Abgänge Saison 2020/2021

    Joshua Elias Schäfer, (aus A-Jugend) SG FSG Schiffweiler

    Dirk Hinsberger, FC Kutzhof

  • Corona-Virus in Deutschland

    Corona-Virus in Deutschland

    Transkript Podcast „Corona-Warn-App“, 20.06.2020

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    seit Dienstag haben wir ein neues wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie: Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts. Ich freue mich sehr darüber, dass schon in dieser ersten Woche Millionen von Ihnen die App heruntergeladen haben. Jeder und jede, der die App nutzt, leistet einen Beitrag dazu, das Virus auch zukünftig unter Kontrolle zu halten. Und ich freue mich über die vielen Unterstützer, die mit uns dafür werben, die App zu nutzen. Es hat sich gelohnt, dass wir bei der Entwicklung auf absolute Transparenz, auf umfassenden Datenschutz und höchste IT-Sicherheit geachtet haben. Heute können wir sagen: Diese App verdient Ihr Vertrauen. Sie sichert Ihre Privatsphäre, indem sie die Daten, die sie erzeugt, konsequent verschlüsselt, pseudonymisiert wie die Experten sagen. Geodaten werden nicht erhoben. Daten werden nicht zentral gespeichert. Das heißt: Die App weiß weder, wer Sie sind, noch wo sie sich bewegt haben, und sie kennt auch nicht die Identität derjenigen, die Sie getroffen haben. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit waren bei der Entwicklung von Beginn an eingebunden. Die App kann nun unser Begleiter und Beschützer werden. Sie merkt sich, welchen Smartphones wir mit unserem eigenen Smartphone nahegekommen sind und warnt uns, wenn bei einer der Personen, der wir in den letzten 14 Tagen nah begegnet sind, das Coronavirus diagnostiziert worden ist. Wer so informiert wird, dass ein erhöhtes Ansteckungsrisiko bestand, kann dann schnell reagieren, sich selbst isolieren und rasch testen lassen, um Gewissheit zu bekommen – und sich und andere zu schützen. Ohne diese technische Hilfe der App sind Gesundheitsämter weiterhin nur auf das Gedächtnis und die Auskunftsbereitschaft von infizierten Menschen angewiesen. Und wer kann sich schon an alle Begegnungen der letzten 14 Tage erinnern, wer kennt schon jeden, neben dem er vielleicht in der U-Bahn saß… Eines ist ganz wichtig: Die Benutzung der App ist absolut freiwillig. Es gibt keine Belohnung für die Benutzung und keinen Nachteil, wenn sich jemand dagegen entscheidet. Aber es gibt, davon bin ich überzeugt, sehr gute Argumente für die App. Das ureigene Interesse natürlich, zu erfahren, wenn man möglicherweise einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt war. Aber genauso auch der Nutzen, der für die Gemeinschaft in dieser App steckt. Und je mehr mitmachen, desto größer ist dieser Nutzen. Gemeinsam, mit Vernunft und Verantwortungsgefühl haben wir die Ausbreitung des Virus eingedämmt. Verschwunden ist es nicht. Und niemand kann voraussagen, wie sich die Lage entwickelt. Solange kein Impfstoff gefunden ist, müssen wir lernen, mit dem Virus zu leben. Lernen, uns wieder freier zu bewegen, privat wie am Arbeitsplatz UND gleichzeitig wachsam und vernünftig zu bleiben. Die Corona-Warn-App ist ein wichtiger Helfer, wenn es darum geht, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen. Am wichtigsten bleibt es, neue Infektionen von vornherein zu vermeiden. Und dafür kommt es nach wie vor darauf an, wie wir uns alle verhalten. Abstandhalten, Händewaschen und das Tragen von Alltagsmasken bleiben unerlässlich. Es ist mir wichtig, das noch einmal zu betonen. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ich möchte auch diejenigen von Ihnen, die es noch nicht getan haben herzlich bitten: Laden Sie die kostenlose App herunter und nutzen Sie sie. Ich danke Ihnen. Bleiben Sie gesund.

    Bundeskanzlerin Angelika Merkel